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Premiumeintrag Weißer Hai
Faszination Weißer Hai

Wer kennt nicht die typische Filmmusik die eingespielt wird sobald der Weiße Hai auftaucht. Bereits diese Musik lässt in unseren Köpfen Bilder entstehen. Ein riesiges Maul mit rasiermesserscharfen Zähnen, die alles zerbeißen was in ihre Nähe kommt.

So ist allgemein das Bild, das ein Weißer Hai in uns hervorruft. Doch entspricht das auch der Realität?

Ja, ein Weißer Hai ist ein Raubtier und dennoch kann man auch ein völlig anderes Bild von ihm zeichnen. Dies hat sich der Natur- und Unterwasserfotograf Klaus Jost zur Aufgabe gemacht. Seine Reisen führten ihn dabei um die ganze Welt. So manch ein Weißer Hai kam ihm dabei gefährlich nah. Genau hierin liegt auch der Reiz der atemberaubenden Bilder von Klaus Jost.

Klaus Jost selbst ist begeisterter Taucher und Tierfreund. In den 13.000 Stunden, die er beruflich bei Hafenbau Großprojekten unter Wasser verbracht hat, ist der Wunsch in ihm gereift dieses andere Bild durch eine genaue Dokumentation zu zeichnen.

Der Weiße Hai leidet noch heute unter dem Ruf, den ihm der gleichnamige Roman aus dem Jahr 1974 und die Verfilmung von Steven Spielberg eingebracht haben. Als die Jagd auf ihn eröffnet wurde, fanden sich nur wenige Menschen wie Klaus Jost, die für seinen Schutz kämpften. Zu sehr war der Weiße Hai als brutaler Killer verschrien.

Der Weiße Hai steht bereits auf der Liste der bedrohten Arten. Vor den Küsten Australiens sind innerhalb von 10 Jahren 95% der weißen Giganten ausgerottet worden.
Trotz eines strikten Fangverbotes ist ein weißer Hai auch heute noch tot mehr wert als lebendig. Auch hier schadet ihm wieder das Image aus dem Film. Gerät ein Weißer Hai ins Visier seiner Jäger, kann er viel versuchen, um seine Haut zu retten. Viel wichtiger ist seinen Häschern das, was ihm sein Killerimage eingebracht hat. So bringt das Skelett seines Gebisses bis zu 10.000 US Dollar, ein einzelner Zahn bis zu 500 US Dollar. Doch auch seine Flossen und sein Fleisch haben besonders im asiatischen Raum eine große Anhängerschaft. Gerät ein Weißer Hai in die Netze der Fischer, ist er in den meisten Fällen hoffnungslos verloren. Besonders schlecht ergeht es Tieren, die Opfer des Finnings werden.

Wenn die Haie mit Schleppnetzen, longlines oder wie immer auch sonst gefangen werden, schneidet man ihnen die Flossen ab und wirft die noch lebenden Tiere zurück ins Meer, wo sie qualvoll sterben. Auch kleinere Fischkutter können großen Schaden anrichten, da sie ja nur die Flossen bunkern und den Haikörper überbord werfen. Hai-Flossen sind in Asien eine begehrte Delikatesse. Die Flossen werden für die Haiflossensuppe eingesetzt. Diese Haiflossensuppe ist kein notwendiges Lebensmittel, sondern ein reines Statussymbol. . Früher war diese Suppe nur einer kleinen reichen Oberschicht vorbehalten. Durch den wirtschaftlichen Aufschwung der letzen Jahre gibt es in China eine große, reiche Mittelschicht, die selbstverständlich dieses Statussymbol auch in Anspruch nimmt. Keine große wichtige Feier ohne Haiflossensuppe. Sie ist einfach obligatorisch und darf nicht fehlen. Die Nachfrage nach Haiflossen ist extrem hoch und die Gewinnspanne ebenso. Sie ist höher als im Drogenhandel. Haiflossenjagd bedroht massiv das ökologische Gleichgewicht. Die Bestände vieler großer Haiarten im Nordatlantik haben seit 1970 um 97 Prozent abgenommen, die des Bullenhais im nordwestlichen Atlantik sogar um 99 Prozent (Studie Dalhousie Universität, Halifax , Kanada).

Damit der Weiße Hai dauerhaft geschützt und als wertvolle Bewohner in den Weltmeeren bleibt, muss bei allen Menschen ein Umdenken einsetzen. Nur wenn der Markt für alle Trophäen und zweifelhaften Delikatessen, die der Weiße Hai bietet, dauerhaft wegfällt, kann sich die Population an Haien auf ein gesundes Maß erhöhen. Doch um dies zu erreichen, dürfen wir nicht den irrationalen Ängsten nachgeben, die Hollywood in uns schürt. Denn nach jedem Haiangriff in den Medien kommt wieder der Horrorschocker aus dem Hause Spielberg auf den Sendeplan. Vielmehr muss der Verstand siegen, und die Einsicht, dass jedes Wesen ein Recht auf Leben hat - auch ein Raubtier wie der Weiße Hai.

Klaus Jost
Wilhelmstraße 70
D-75428 Illingen

Telefon: +49 (61 02) 43 29 30
Telefax: +49 (61 02) 43 29 32
E-Mail: info@joostimages.de
Internet: www.jostimages.de

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Webadresse:  www.jostimages.de/
Eingetragen am: 20.10.2012
Bewertungen: 48
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Keywords: Weißer Hai
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